Ich bin Mitglied in der Arbeitsgruppe "Semantic Web Service", eine von insgesamt drei Arbeitsgruppen in DERI Galway rund um unseren Forschungsschwerpunkt, dem Semantic Web. Seit April 2004 absolviere ich ein Doktorratsstudium an der National University of Galway, der DERI als eigenständiges Institut angeschlossen ist. Zur Zeit finalisiere ich meine Doktorarbeit unter der Betreung von Manfred Hauswirth.
Zusammen mit Eyal Oren und Stefan Decker habe ich im m3pe Projekt gearbeitet. Das Ziel dieses Projektes war es ein Workflow Modell zu entwickeln, welches verschiedene Sprachen und Systeme und deren zu Grunde liegenden Meta Modelle im Workflowbereich integriert. Das Projekt hat seine Ziele mit der Entwicklung der m3po Ontologie im Oktober 2007 erreicht. Seit dem arbeite ich an einem europäischen Framework 6 Projekt mit ähnlichen Zielen. SUPER zielt darauf aus ein semantisches Framework zu entwickeln, welches Geschäftsprozesse und Geschäftsziele in Ontologien so abbildet, dass die Modellierung und Ausführung selbiger adaptiver auf Veränderung reagiert. Vor diesen zwei Projekten war ich Mitglied in der WSMO und WSMX Arbeitsgruppe.
Meine Forschungsinteressen umspannen Workflow Interoperabilität und das Zusammenspiel von einerseits Workflow Modellen, die zur internen Organisationsverwaltung eingesetzt werden, und andererseits von Choreographie Modellen, die zur Beschreibung des externen Prozessverhaltens den Partnern in einer Kollaboration zur Verfügung gestellt werden. Ich versuche dazu eine Prozessontologie zu entwickeln, die es als integratives Modell erlaubt aus einem Workflow Modell eindeutige Choreography Modelle zu generieren.